Dieses Jahr wurde bei viel Sonne und guten Windverhältnissen die alljährliche Clubmeisterschaft des ASC Biggesee ausgetragen.
Mit 17 gemeldeten Booten konnte sich das Feld sehen lassen. Der ASC brachte dabei mit 10 Booten das stärkste Gruppe an den Start, der WSVB mit 4 Booten und der YCL, YRCA und YCS mit je 1 Boot sollten die Spannung auf die Reviermeisterschaft erhöhen.
Nach einer ausführlichen Steuermannbesprechung machten sich die Teilnehmer auf den Weg ins Hauptbecken. Das Startboot lag vor dem RTV-Posten mit der Startrichtung Kraghammersattel. Mit dem Startsignal gegen 13:15 Uhrzwängten sich die Boote über die Startlinie. Die wenigen Jollen unter den 12 Kielbooten hatten es da schwer, einen guten Startplatz zu finden. Auffällig und clever hatten sich die 420er Debütanten Lukas (ASC) und Anton (WSVB) auf die freie Backbordseite gesetzt. Dadurch kamen sie flott und entspannter über die Startlinie, mussten aber auch schnell auf den Steuerbordbug wechseln und die Vorfahrt der Backbordsegler beachten.
Sehr schnell lösten sich die schnellen Kielboote mit den niedrigen Yardstickzahlen (YS) vom übrigen Feld. Der schnelle Kat war mit 52 Minuten gesegelter Zeit und einer YS 79 als Erster durchs Ziel, dennoch, die gerechnete Zeit, die ja verwendet wird, ergab dann aber nur einen 7 Platz.
Ergebnisse:
Das Team Schlünder vom YCL, auf einer J22, ersegelte sich mit einer berechneten Zeit von nur 0:55:46zum wiederholten Mal den verdienten 1 Platz. Das Team Hille vom YRCA, auf einem Starboot, setze sich mit eine berechneten Zeit von 0:58:08 auf Platz 2.
Team Wolff (Brigit und Stefan) vom Regattaausrichter ASC, auf einer H-Boot, setze sich mit 1:04:51 auf Platz 3 und als schnellstes ASC-Boot auf den Thron des Clubmeisters. Das schnellste WSVB-Boot war Team Hunold, auf einer J22, mit 1:05:51 und dadurch auf dem 4. Platz. Das schnellste Boot des YCS war Team Krämer, auf einer Dyas, mit 1:06:33 auf dem 6. Platz.
Und was ist aus den 420er Debütanten geworden? Lukas und Anton, schon aus der Optimisten- Zeit sehr erfolgreiche Segler, setzten sich ohne Spinnaker mit 1:10:43 auf den 8. Platz. Eine Medaille gab es für die tolle Leistung.
Gratulation!
Text Martin Streffing
Regattabilder Christian Killing
Pannenklöpper Regatta 2026
Bei der diesjährigen Pannenklöpper Regatta zeigte sich schon am Morgen der sehr böige Wind bei einem moderaten Grundwind an. Viele Segler hatten kleinere Segel gesetzt, soweit dies möglich war. Was wäre das Jahr ohne die traditionelle Pannenklöpper Regatta auf dem Biggesee. Der Veranstalter WSVB hatte das Hauptbecken als Revier angegeben. Mit der Start/Ziellinie vor dem Hafen des YCL ging der Kurs zur Tonne A, Richtung Windrad, und dann zur Tonne B vor der Vogelinsel. Das Startboot zeigte 4 Runden an, uns das bei dem Wind! Die Startvorbereitung der Boote beanspruchte schon hier größte Aufmerksamkeit und seglerisches Können. Wenn hier einer kenterte, würde es gefährlich. Nur 2 Jollen aus dem YCL (K. Schulte und T. Glinka) konnten sich bei den Windverhältnissen eine günstige Startposition erarbeiten. Mit 15 Booten ging es nach dem Start mit einem „Amwindkurs“ los. Die kräftigen Böen knallten ins Segel, begleitet von ganz ordentlichen Winddrehern bis ins Lee. Hier war es die Kunst, nicht gleich zu kentern.
Mit richtig Speed zog der Katamaran von Böhle direkt vorne weg. Seiner traumhaften YS von 79 konnte man nur möglichst schnell hinterher segeln. Ich war mit meiner RS AERO, 7qm und unter 80kg, übertakelt und noch nicht wieder fit genug. Dieses Spektakel konnte ich nicht ohne ein Bad zu Ende segeln (insgesamt waren es 6 Bäder). Meine Jollen Mitstreiter hatten zwar weniger ähnliche Erlebnisse, dafür aber auch, wie ich hörte, leider einen Ruderbruch. An diesem Tag konnte man auch erleben, dass ein Kielboot nicht unbedingt unkenterbar ist. Eine Seascape legte sich zur Seite, der Mitsegler musste wieder an Bord gezogen werden.
Auf den 1. Platz segelte sich das Team Schlünder auf einer J22 vom YCL, auf dem 2. Platz gefolgt von Böhle auf einer Nacra Inter 17 vom ASC und auf den 3. Platz kam Team Lange auf einer Waarship 660 vom ASC. Gratulation. Der schnellste vom WSVB Team Petersheim/Stahl kam auf Platz 5. Gratulation. Nach der Siegerehrung fanden sich die Segler und Freunde zum gemütlichen Treff am Grill ein. Noch war der Tag ja nicht zu Ende….
Text Streffing
Regattabilder Sandra Killing
Waldenburg Regatta 2026
Am 30.Mai dieses Jahres ging es im Yacht- und Ruder-Club (YRCA) mit der traditionellen Waldenburg Regatta um die weitere Wertung der Reviermeisterschaft für 2026. Das Wetter war allerdings bis zum Start etwas schläfrig eingestellt. Die Boote vom anderen Ende des Sees, aus dem „Olper Hafen“, kamen unter Motor oder in gemütlicher Fahrt angesegelt.
Die Wettfahrtleitung setzte 3 Runden im Dreieckskurs in der Waldenburger Bucht an. Der Start sollte vom Hafen in Richtung Staumauer erfolgen. Die Tonnen waren entsprechend ausgelegt. Im engen Hafenbecken gingen die kleinen Boote wie Laser, 420er und RS Aero optisch zwischen den großen Yachten unter. Zum Taktieren um den besten Startplatz war kaum Platz.
Ein schöner Start gelang dem Team Hille auf dem Startboot und dem RS Segler Streffing, verfolgt von weiteren fast 20 Booten. Die 1. Runde ging im direkten Kurs auf die 1. Tonne zu. Das Feld blieb recht dicht zusammen, so kam es an den Tonnen immer wieder zu harten und spannenden Kämpfen. Hier wurde jeder Fehler direkt bestraft.
Der Wind hatte in der Zwischenzeit doch noch Geschmack an der Regatta gefunden und drehte etwas auf. Die Wettfahrtleitung gab rechtzeitig bekannt, dass der Spaß um eine Runde erweitert wird. Also noch ein Runde mehr um sich besser oder schlechter zu platzieren…
Wie eng das Feld zusammen blieb und wie knapp es für die einzelnen Boote wurde, zeigte dann die berechnete Zeit. In der Regel kamen die Boote mit oft weniger als 1 Minuten Abstand, bei einer gesegelten Zeit von ca. 1 Stunde, ins Ziel.
Nach der Regatta gab es erst einmal die passenden Getränke zur Erfrischung.
Zu den Ergebnissen:
Den 1. Platz belegte Team Funke vom YRCA auf einer 806
Den 2. Platz belegte Team Schlünder vom YCL auf einer J22 auch als schnellster vom YCL
Den 3.Platz belegte Team Lohmann von YRCA auf einer J22
Das schnellste Boot vom WSVB, auf dem 5.Platz, war Streffing auf einer RS AERO
Gratulation.
Bei der Siegerehrung blieb es dann bei den fröhlichen Gesichtern. Die Sieger wurden mit sehr schönen Präsenten belohnt. Unter der wärmenden Sonne, wurde die Teams durch die tolle Küche des Vereins weiter verwöhnt und die Zeit genutzt um sich auszutauschen.
Text Streffing
Regattabilder Sandra Killing
Blaues Band 2026
Bei bestem Segelwetter veranstaltete der WSVB die Regatta „Blaues Band 2026“. Die Teilnehmerzahl von 36 gestarteten Booten versprach, bei viel Sonne und reichlich Wind (bis zu 20Kn), viel Spannung für das interessierte Auge. Das Blaue Band ist eine Langstreckenregatta, von der Startlinie am WSVB- Hafen quer über den See bis zum Wendepunkt in der Waldenburger Bucht und wieder zurück ins Ziel. Die schnellste, gesegelte Zeit schaffte ein Katamaran mit 00:56:31. Die Ein-Rumpfboote brauchten bis fast 2 Stunden.
Das Feld von Regattabooten und Familienschiffen machte sich in 3 Gruppen (Jollen, bis 110YS und ab 111YS) auf den Kurs.
Bei den Jollen segelte sich Thomas Leukel vom YCL, auf seinem Laser, einen klaren Start-Ziel Sieg. Thomas wurde auch in der Gesamtwertung der Veranstaltung, mit einer Minute Vorsprung, der Schnellste auf dem See. Die schnellste Jolle vom WSVB war Jonas Stahl auf einem Finn. Bei den Jollen blieb es bis zum letzten Boot spannend, da durch die drehenden Winde und kräftigen Böen einige Kenterungen nicht aus blieben. Gratulation.
Bei den Kielbooten, bis 110YS, kam Team Ulrich Schlünder vom YCL, kam auf einer J22, mit 1:08:33 auf den 1. Platz. Das Team Markus Ohm vom WSVB auf einem H- Boot kam auf den 7. Platz. Gratulation.
Bei den Kielbooten, ab 111YS, kam Team Elan Hertzl vom ASC auf einer Marieholm auf den 1. Platz. Mit David Balzer als Solo-Segler vom WSVB auf einer Varianta. Gratulation.
Die Optimisten (5x YCL, 2x ASC) kämpften auf der verkürzten Strecke tapfer und gekonnt mit den böigen Winden um den Sieg. Als Sieger ging ein YCL- Boot mit Steuermann Linus Twilling-Birkholz mit 00:26:47 ins Ziel. Lukas Krüger vom ASV ließ sich von der Übermacht der YCL- Boote nicht einschüchtern und belegte nur etwas über 1 Minute später, mit 00:28:22, den 2. Platz Gratulation
Text Streffing
Regattabilder Sandra Killing










































