Piraten segelten am Biggesee um den Westfalenpreis

Konkurrenten absolvierten vier Läufe bei gutem Wind

 

Im August fand die traditionelle Regatta für Jollen der Bootsklasse „Pirat“ am Biggesee statt. Diesmal ausnahmsweise nicht wie sonst üblich Mitte September. Bei gutem Wind überquerten 13 Boote die im großen Becken des Biggesees ausgelegte Startlinie. Die größtenteils jugendlichen Segelmannschaften absolvierten insgesamt vier Wettfahrten mit jeweils einem Streicher. Das bedeutet, die schlechteste Platzierung jeder Mannschaft entfällt in der Wertung. Der Wind frischte im Verlauf der Regatta ordentlich auf und forderte den Seglern einiges an Können ab; daher war die Konkurrenz in den einzelnen Läufen sehr spannend. Den ersten Platz in der Gesamtwertung belegte die Mannschaft Martin Bollongino/Kerstin Haustein (DRS), dicht gefolgt auf dem zweiten Platz von Florian Hojenski/Peter Uchtmann (SMC). Den dritten Platz sicherten sich Henning Dresel/Finn Hülsbusch (PST).

 Von Sabine Kantelhardt

 

Bei der Siegerehrung im Clubhaus des Wassersportvereins Biggesee (WSVB) freuten sich alle Regattasegler, die Wettfahrtleitung und alle anderen Helfer über den gelungenen Verlauf der Regatta „Westfalenpreis“

„Mast- und Schotbruch“ für unsere Nachwuchstalente

Nach abgelegter Prüfung präsentierten die Nachwuchssegler des Wassersportvereins Biggesee und des Aggertaler Segelclubs stolz ihren soeben erworbenen Jüngstensegelschein            (Foto: S. Kantelhardt)

Auch in diesem Jahr konnten beim Wassersportverein Biggesee Kinder und Jugendliche wieder die  Prüfung für den Jüngstensegelschein ablegen. Vor und während der Sommerferien hatten die Nachwuchssegler von WSVB und Aggertaler Segelclub fleißig Theorie und Praxis des Segelns geübt. Das bewährte Trainerteam von WDVB und ASC sorgte dafür, dass die Teilnehmer in spielerischer Form in Bootskunde, Sicherheit und Seemannsknoten Kenntnisse erlangten. Außerdem lernten die Teilnehmer die Grundlagen des Segelns und den Umgang mit den Elementen Wasser und Wind kennen. Hierfür stand jedem Kind für die Übungsstunden ein Boot der Bootsklasse „Optimist“ zur Verfügung. Am Prüfungstag mussten die neu erworbenen Fähigkeiten gleich unter Beweis gestellt werden. Nach erfolgtem Kommando „Leinen los“ war vor den Stegen des WSVB ein Kursdreieck mit verschiedenen Manövern zu segeln und zum Schluss mit einem gekonnten Aufschießer am Steg zu stoppen. Auch wenn die Manöver gelegentlich noch nicht ganz so souverän aussahen, konnten alle Kinder stolz ihren Jüngstensegelschein in Empfang nehmen. Dieser berechtigt bis zum Alter von 17 Jahren zur Teilnahme an Regatten der Bootsklasse „Optimist“.

 

 

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